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Aktuelle Schrottpreise für 1 Kilo Schrott

Aktuelle Schrottpreise

Auf unserer Webseite finden Sie die aktuellen Kilopreise für Metall- und Elektroschrott in einer Tabelle. Außerdem bekommen Sie bei uns wertvolle Marktdaten aus der Schrottbranche, sowie zahlreiche Tipps für den Schrottverkauf.

Tabelle der tagesaktuellen Schrottpreise am 21.07.2024

ArtDurchschnittlicher Preis pro Kilo in Euro
Aluminium1,00 Euro/kg*
Blei1,50 Euro/kg*
Edelstahl1,60 Euro/kg*
Eisen und Stahl0,20 Euro/kg*
Elektronikschrott (gemischt)0,08 Euro/kg*
Hartmetall13,00 Euro/kg*
Kupfer6,50 Euro/kg*
Messing4,05 Euro/kg*
Zink1,71 Euro/kg*
Zinn13,00 Euro/kg*
Rotguss6,30 Euro/kg*

* Preise sind abhängig von Menge und Standort. Es besteht die Möglichkeit, dass bei größeren Mengen potenziell höhere Preise erzielt werden können.

Was beeinflusst die tagesaktuellen Schrottpreise?

Die Schrottpreise müssen täglich neu berechnet werden, da sie naturgemäß starken Schwankungen unterliegen. Dabei spielt nicht nur das Verhältnis von Angebot und Nachfrage auf dem Weltmarkt eine wichtige Rolle. Auch politische Entscheidungen, Krisen und Kartelle wirken sich auf die aktuellen Schrottpreise aus.

Durch die Globalisierung umspannt der Schrotthandel mittlerweile die gesamte Welt. Dies hat zur Folge, dass sich eine Naturkatastrophe am anderen Ende des Globus fatal auf die heimische Metallproduktion auswirken kann.

Eine wichtige Orientierung zur Ermittlung der aktuellen Schrottpreise bieten die großen Metallbörsen wie die London Metal Exchange oder die COMEX an der New York Mercantile Exchange.

Lokale Schrotthändler nehmen die Börsenpreise der Metalle und Legierungen als Vorlage für die eigene Preiskalkulation. Da jeder Schrottankäufer andere Selbstkosten hat, unterscheiden sich die Schrottpreise zwischen den einzelnen Händlern.

Daher sollten Sie grundsätzlich die Schrottpreise vergleichen, bevor Sie Ihren Schrott verkaufen.

Welche Schrottarten lohnen sich?

Besonders lukrativ ist der Verkauf von Elektroschrott, da viele Altgeräte hochwertige Edelmetalle und Seltene Erden enthalten.

Hochwertiger Zinnschrott gehört ebenfalls zu den Spitzenreitern in der Schrottbranche. Die aktuellen Zinnpreise liegen über 10 Euro pro Kilo. Oft liegt wertvoller Zinnschrott auf Dachböden oder in Kellern und wartet nur darauf, zu Geld gemacht zu werden.

Auch ausgedientes Hartmetall ist sehr wertvoll. Für alte Fräser, Bohrer oder Wendeschneidplatten liegt der aktuelle Kilopreis für Hartmetall bei über 15 Euro.

Ebenfalls gut bezahlt wird Kupferschrott. Je höher der Reinheitsgrad des zu verkaufenden Kupfers ist, desto höher ist auch der Kupferpreis. Eine spezielle Form des Kupferschrottes ist der Kabelschrott. Auch bei dieser Schrottart spielt der Kupfergehalt eine zentrale Rolle bei der Bestimmung des Schrottpreises.

Messinglegierungen liegen im Mittelfeld der Schrottpreise. Je nach der Beschaffenheit des Materials und der Abgabemenge kann sich das Sammeln von Messing lohnen. Denn ab 500 Kilo erzielt man einen guten Messingpreis.

Zink bringt weniger Erlös als Messing, aber da im Handwerk, der Industrie oder beim Abriss von Gebäuden oft größere Zinkmengen zusammenkommen, kann sich der Zinkverkauf lohnen. Da die Zinkpreise stark schwanken sollten Sie warten, bis sich ein günstiger Zeitpunkt für den Verkauf ergibt.

Eisen- und Stahlschrott lohnt sich hingegen nur, wenn Sie größere Mengen verkaufen, denn die Kilopreise für Stahl liegen aktuell im Centbereich.

Auch für Blei erhält man nur wenige Cent pro Kilo. Trotz der niedrigen Bleipreise sollte man Blei schon allein der Umwelt zuliebe beim Schrotthändler abgeben und so erneut dem Wertstoffkreislauf zuführen.

Schrottpreisentwicklung von 2013 bis 2023

Preise für Mischschrott von 2013 bis 2023

Tipps, wie Sie Ihren Schrott zu Bestpreisen verkaufen

1. Für größere Schrottmengen bieten Schrotthändler in der Regel bessere Preise. Daher sollten Sie warten, bis sich eine große Schrottmenge angesammelt hat, sofern Sie die Lagerkapazität haben.

2. Sortieren Sie den Schrott, bevor Sie zum Schrottankäufer gehen. Denn sortenreiner Schrott bringt mehr Geld als Mischschrott. Außerdem sollten Sie Verunreinigungen und Anhaftungen entfernen.

3. Da die Schrottpreise stark schwanken, sollten Sie zu einem Zeitpunkt verkaufen, an dem die Schrottpreise besonders hoch sind. Wenn Sie den Schrottmarkt eine Weile beobachten, bekommen Sie ein Gefühl für die Preisentwicklung.

4. Vergleichen Sie stets die Ankaufspreise von Online-Händlern mit den Preisen der lokalen Schrotthändler. Manchmal ist man überrascht, dass man um die Ecke einen besseren Preis erhält als vom Online-Giganten.

5. Viele wertvolle Metalle finden sich bei Haushaltsauflösungen oder auf Flohmärkten. Oft sind die Leute froh, wenn jemand „den alten Plunder“ kostenlos abholt. Dass sich so wenige Menschen mit den erzielbaren Schrottpreisen auskennen, kann Ihr Glück sein.

6. Wenn Sie Schrott in größerem Stil sammeln möchten, sollten Sie sich vorab beim örtlichen Gewerbeamt informieren, welche Genehmigungen dafür nötig sind. Denn wenn Sie ohne Anmeldung gewerblich Schrott auf der Straße oder von Bekannten einsammeln, kann dies zu erheblichen Bußgeldern führen.

Besonders vorsichtig müssen Sie beim Sammeln von Elektroschrott sein. Aufgrund der Zusammensetzung von Elektroschrott brauchen Sie ganz spezielle Bescheinigungen.

Da Schrottgroßhändler die Herkunft des Schrottes nachweisen müssen kommen Sie auch als kleiner Schrottsammler nicht um eine Anmeldung Ihres Gewerbes herum.

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